Deponien

Kennen Sie das verborgene Rohstoffpotenzial?

Hausmülldeponien wurden als Langzeitlager von Abfällen angelegt, als es noch keine Verwertungsgedanken gab und der Ressourcenschutz keine Rolle spielte. In ihnen liegen u.a. Rohstoffe in Form von Eisen- und Nichteisen-Metallen, Kunststoffen, Altpapier, Textilien, die heute grundsätzlich stofflich oder energetisch verwertet werden können. Aber auch Schadstoffe bzw. nicht verwertbarer Restabfall lagern in Deponien.

Der WasteWatcher analysiert mit wissenschaftlichen Modellen, die den theoretischen Gehalt verschiedener Abfallfraktionen in Hausmülldeponien schätzen und visualisiert mit 3D-Modellen die Lage der Abfälle Im Deponiekörper. Dabei werden verschiedene Einflussfaktoren über die Laufzeit der Ablagerungsphase jahresspezifisch berücksichtigt, wie zum Beispiel jahresspezifische Abfallmengen, das Einzugsgebiet der Deponie, der Anteil privater und gewerblicher Abfallerzeuger, die Anzahl angeschlossener Einwohner sowie die Auswertung vorhandener Karten zur Entwicklung der Deponiemasse.

Neben dem theoretischen Potenzial untersucht der WasteWatcher das reale Rohstoffpotenzial der Deponie durch die Sortierung und Analyse des Deponiematerials von Bohrungen von Gas- oder Sickerwasserbrunnen bzw. von gezielt gewonnenen Proben.

Der WasteWatcher gibt den Betreibern von Deponien nach Abschluss der Untersuchungen eine Entscheidungshilfe an die Hand, mit der unter Berücksichtigung der Kosten und Erlöse eines Deponierückbaus die Frage beantwortet werden kann, ab welchem Zeitraum und unter welchen Randbedingungen ein Rückbau wirtschaftlich betrieben werden kann.

Landfill Mining
Untersuchung des Rohstoffpotenziales unterschiedlicher Deponiestandorte in Deutschland
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Landfill Mining - Untersuchung von Deponiestandorten in Deutschland